Gelungener Schnuppernachmittag an der Realschule Spaichingen

 

Am Freitagnachmittag waren die Schüler der Grundschulen aus dem Einzugsgebiet der Realschule Spaichingen und deren Eltern sowie auch Schüler und Eltern aus den Hauptschulen Klasse 5 zu einem Schnuppernachmittag eingeladen, der von einem phantastischen Frühlingswetter begleitet wurde. Ganz viele Eltern, Kinder, Verwandte und Bekannte fanden den Weg in die Realschule, wo sie ein breites Angebot aus verschiedenen Fachbereichen erwartete.  Hier war Freude, Begeisterung, Motivation und Kreativität verbunden mit höchstem Interesse. Das Angebot war so umfangreich und interessant, dass manche nur 4 oder 5 Stationen schafften und dort verweilten, weil sie ganz intensiv beschäftigt waren. 

 

 

Um 14.30 Uhr begrüßte der Schulleiter Norbert Sum in der Aula die vielen Kinder und Eltern und lud sie zum „ausgiebigen Schnuppern“ ein. Der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor „Mixed Voices“ unter Leitung von Steffen Wissmann begrüßte mit 3 lebendigen, fetzigen Liedern ebenso die Besucherschar und spiegelte die unglaubliche Vielfalt dieser Schule wieder, die für die Besucher den ganzen Nachmittag über deutlich wurde. Viele jungen und älteren Besucher konnten während des Liedvortrags nicht mehr ruhig sitzen oder stehen bleiben, sie wippten und wiegten im Rhythmus der gelungenen Lieder mit und brachten am Ende ihre Begeisterung durch anhaltenden  Applaus zum Ausdruck. Die Klasse 7d hatte für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt, so dass manche Eltern ihre Kinder selbständig im Schulhaus schnuppern ließen und  mit anderen Eltern oder auch Lehrkräften bei Kaffe und Kuchen  in der Aula verweilten. 

 

 

Im Fachbereich „Bildende Kunst“  konnten viele Kinder ihre Kreativität bei „experimenteller Malerei“ entfalten. Zwischendurch ertönten im Schulhaus immer wieder eigenartige Klänge, denen die Kinder neugierig nachgingen. Im Musiksaal wurden sie dann empfangen und konnten ihr rhythmisch - musikalisches Talent mit sogenannten „Boomwhackers“ testen, das ihre ganze Konzentration forderte und sie mitnahm in eine etwas andere Welt. Im Bereich „Naturwissenschaftliches Arbeiten“ durften die Kinder gleich in 3 Räumen hochinteressante Versuche aus der Physik, Chemie und Biologie machen. Sie wurden dabei auch immer wieder von älteren Schülern der Realschule begleitet, die ihnen bei den Versuchen halfen, ihnen erklärten und sie auch auf notwendige Sicherheitsmaßnahmen hinwiesen. Auch diese Lotsen aus den oberen Klassen hatten viel Spaß bei der Betreuung der Kinder und konnten oft auch Fragen der Eltern beantworten. In einem anderen Raum übten Lehrkräfte Lieder in englischer Sprache mit den Kindern – die sie in kürzester Zeit schon beherrschten. Im großen Computerraum rauchten die Köpfe bei englischen Sprachversuchen am PC. 

 

 

Zusätzlich konnten sich die Besucher über die Inhalte beim „bilingualen Zug“ informieren. Puzzle – Spiel war angesagt im Bereich Erdkunde, wo die Kinder verschiedene Karten und Länder zusammenpuzzeln durften, und im Fach Deutsch wurden sie so in das Thema „Märchen“ eingeführt, dass manche sogar zur Märchenprinzessin oder zum Märchenprinz mit Urkunde erkoren wurden. Im Wahlpflichtbereich „Mensch und Umwelt“ konnten sie die ersten Versuche beim Nadelfilzen machen und es wurde ihnen gezeigt, wie man sich gesund ernährt. Dies geschah nicht nur theoretisch, sondern in der Küche wurden dann kleine Snacks und Milchmixgetränke hergestellt.  Ganz begeistert waren viele Kinder im Bereich Technik aktiv, wo sie an verschiedenen Stationen mit entsprechenden Maschinen und unter Aufsicht von Lotsen und Lehrkräften einen Stiftehalter aus Holz herstellen und dann mitnehmen durften. 

 

 

Die jungen – und älteren – Besucher konnten auch noch in die Fachbereiche Französisch und Geschichte sowie ITG (Informationstechnische Grundbildung) hineinschnuppern. Sie wurden von der Schulsozialarbeiterin Bianca Mager auch schon auf die Teamtage auf Kraftstein eingestimmt, die in den ersten Schulwochen auf sie zukommen. 

 

 

Manche Kinder wollten gar nicht mehr gehen, sie wären am liebsten noch länger geblieben, so gut hat ihnen dieses „Erschnuppern der Realschulluft“ gefallen. Auch die Eltern waren rundum zufrieden mit dem, was sie hier gesehen und erlebt haben.