Schuljahr 2020/2021


Viele Gewinne beim Kunstwettbewerb - zwei Schülerinnen auf Platz 1!

 

Wie talentiert die SchülerInnen der Realschule Spaichingen im Bereich Kunst sind, haben sie dieses Jahr beim Wettbewerb des Landtages Baden-Württemberg, welcher zum 63. Mal stattgefunden hat, unter Beweis gestellt. Teilgenommen haben 59 SchülerInnen der 9. und 10. Klasse, die gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin, Frau Schilling-Scharm, Plakate zum Wettbewerbsthema "Smart - wie verändert Technik unsere Welt?", angefertigt haben. In acht Kunststunden haben die SchülerInnen Plakate angefertigt, die dann von einer sechsköpfigen Jury beurteilt wurden.

 

Die Plakate durften das Thema im negativen oder positiven Sinn aufgreifen. Die Frage, wie smarte Technologien unsere Welt verändern und welche Folgen dies für unser Leben hat, ist hochaktuell. Die SchülerInnen beleuchteten das Thema aus verschiedenen Richtungen und es entstanden Plakate im Bereich der Kommunikation oder der Alltagserleichterung. Sie stellten ihre Meinung dar, was den Betrachter zum Nachdenken einlädt.

 

Am Ende gab es Grund zum Jubeln: Es gab mehrere Drittplatzierungen, viermal eine Zweitplatzierung und zweimal den ersten Platz. Für alle Platzierungen gab es Preise und für den 1. Platz erhielten die beiden Gewinnerinnen, Lisa Honer und Anika Merkle, 400€, eine Silbermünze des Landtags Baden-Württembergs, sowie eine Urkunde. 

 

Wir gratulieren allen Gewinnern und Gewinnerinnen, die sich trotz Corona und teilweiser Quarantäne mit großem Eifer diesem Wettbewerb gewidmet haben. Vielen Dank auch an Frau Schilling-Scharm, die die SchülerInnen zu diesem Wettbewerb angemeldet und dauerhaft unterstützt hat.

 

Die GewinnerInnen:

Erster Preis: Lisa Honer, Anika Merkle

 

Zweiter Preis: Delia Glück, Ben Martin, Samuel Pauli, Laura Schwarz

 

Dritter Preis: Sina Ackermann, Nifemi Ayoola-Ojo, Sara Babic, Thea Baier, Furkan Cinar, Julian Frech, Lorenz Frech, Sophie Gimbel, Isabell Grischkat, Yigit Güney, Emilia Haupt, Emma Hauser, Lukas Holpp, George Jovanovic, Marissa Jung, Emre Karaca, Besnik Krasniqi, Annika Lipinski, Yanik Lippert, Timothy Madjaric, Max Martin, Luka Mataija, Leon Mattes, Sophia Miller, Nick Niemann, Maria Plato, Elia Rehhorn, Alina Rosbach, Felix Schmid, Manuel Sindele, Simge Uzun, Bastian Weber, Mike Zeiser, Esma Zena, Colin Zimmerer

 


Interview mit den beiden Siegerinnen

Wie seid ihr auf die Idee gekommen das Thema Handicap in eurem Plakat darzustellen?
Anika: Wir haben einen Freund dessen Vater im Rollstuhl sitzt.
Lisa: Mein Cousin hat ebenfalls ein Handicap und so fanden wir das Thema interessant, wie Menschen in unsere Gesellschaft leben können. Es ist bewundernswert, wie selbstbewusst und wie unterschiedlich Menschen mit Handicap ihr Leben meistern, gerade die neuen Techniken bieten eine irre Chance das Leben leichter zu gestalten.

 

Habt ihr Erfahrungen im Leben zu dem Thema Behinderung?

Lisa: Bei mir in der Familie ist es auch Thema, da mein Cousin davon betroffen ist.

 

Was macht ihr mit dem Preis von 400 €?

Anika: Zuerst muss ich meine Schulden von einem Teil des Geldes bezahlen, dann möchte ich mir eine Kleinigkeit selbst gönnen und den Rest spare ich.
Lisa: Genauso ist es bei mir auch, ich muss erst mein Handy abbezahlen und danach möchte ich mit Annika einen Teil des Geldes beim Shoppen ausgeben.

 

Steigert der Wettbewerb in euch das Interesse an Politik?

Anika: Ja, man hat durch den Unterricht in Kunst aktuelle Themen angesprochen, das Äußern dazu hat Spaß gemacht, seine eigene Meinung zu vertreten, sich engagieren, bewegt etwas. Das hat mir gefallen.

 

Meinung äußern - hat der Wettbewerb euch Mut gemacht, euch zu äußern, die eigene Meinung zu vertreten?

 

Lisa: Ich merke, dass der Wettbewerb etwas verändert hat, ich mache mir mehr Gedanken über aktuelle politische Themen und es macht auch Spaß darüber nachzudenken, nur manchmal nicht laut. Das künstlerische Umsetzen meiner Idee war genau das richtige für mich.

Interview mit Simone Schilling-Scharm

Ist es das erste Mal, dass Sie sich an einem solchen Wettbewerb beteiligt haben? Wie können Sie im Kunstunterricht Bezüge herstellen zu gesellschaftlichen Themen oder auch Demokratie fördern? Wie sind die Resonanzen auf solche Initiativen?

Welchen Bezug haben die Schüler und Schülerinnen sonst zu der Arbeit des Landtags - stellen sie mit diesen Überlegungen Querverbindungen her zu ihrem eigenen Leben?

 

Schon zum dritten Mal in Folge nehme ich mit Schülern der Realschule Spaichingen an diesem Wettbewerb teil. Es ist immer toll, wenn die Schüler im Unterricht zu etwas arbeiten, was auch im wirklichen Leben Anerkennung findet. Der Wettbewerb des Landtags bietet jedes Jahr eine schöne Möglichkeit für die Schüler und Schülerinnen, ihre persönliche Meinung zu äußern, zu gestalten. Die Erfahrung, mit der eigenen Meinung gehört zu werden und Anerkennung zu erfahren ist, finde ich, ein ganz wichtiger Beitrag um das Verständnis für Demokratie zu fördern.

 

 

Die Themen sind immer sehr freigestellt und die Kinder arbeiten in ganz viele Richtungen. Inhaltlich steckt viel in dem Thema „Smart“ drin: Angefangen von Möglichkeiten in der Medizin, Chancen in der ökologisch sinnvollen Mobilität.

 

Was mich gewundert hat ist, dass viele Schüler sich kritisch zu dem Thema äußern wollten. Die Vernetzung, die digitale neue Welt, erscheint ihnen oft auch als Zwang immer erreichbar zu sein, immer vernetzt, immer aktuell, diesen Druck der permanenten Erreichbarkeit haben sie in vielen Plakaten dargestellt.



Schwerer Abschied von Michael Haas

 

Abschiede mag nun so wirklich gar keiner und schon gar nicht, wenn eine überaus beliebte Person die Schule verlässt. Immer ein offenes Ohr, egal ob für Kolleginnen und Kollegen, die wieder mal gerne einen anderen Raum wollten oder auch für Schülerinnen und Schüler, die zum zehnten Mal ihr Passwort für WebUntis vergessen haben.

 

Die Rede ist natürlich von Michael Haas, der nach über fünf Jahren als Konrektor der Realschule Spaichingen eine neue Stelle als stellvertretender Schulleiter im Raum Oberndorf antritt. In diesen Jahren hat er die Schulentwicklung geprägt und vorangetrieben, wovon unsere Schule noch lange profitieren wird. Die Einführung des digitalen Tagebuches und des Untis-Messengers sowie der Einstieg in die Lernplattform Moodle sind zu großen Teilen sein Verdienst. 

 

Auch der Fachbereich Deutsch wurde nachhaltig durch die Einführung des Landesprojektes „Lesen macht stark“ beeinflusst und die Erfolge der Schülerinnen und Schüler sind bereits erkennbar. Ein weiteres Projekt war die Organisation und Gestaltung der Schulmediathek, die mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern neben einer Leihbücherei, einen Lese- und Lernort sowie als Veranstaltungsraum genutzt werden kann. Ein besonderes Highlight sind sicher die Autorenlesungen in Kooperation mit der Buchhandlung „Grimm“.

 

Wenn man alles aufführen würde, was er für die Schule getan hat, würde der Bericht sicher mehrere Seiten umfassen. Alles in allem gilt es DANKE zu sagen, für alles, was er in den vergangenen Jahren geleistet hast.

 

Lieber Michael Haas, wir alle, die gesamte Realschule Spaichingen, wünschen dir für deine Zukunft alles erdenklich Gute und hoffen, dass du uns immer in guter Erinnerung behalten wirst.

 


„Lesen macht stark“ - die neuen Fünftklässler der Realschule Spaichingen nehmen
Lesemappen in Empfang

  

Jeder Schüler der Klasse 5a und 5c der Realschule Spaichingen nahm von seiner Lehrerin Stephanie Apholz, Jasmin Kehrle sowie Ramona König-Liebens die Lesemappe zum Projekt „Lesen macht stark“ entgegen.

 

Es handelt sich dabei um ein Projekt zur Förderung der Lesekompetenz. Ziel des Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lesefähigkeit gezielt zu stärken. Die Fünftklässler erhielten dafür ihre eigenen Lesemappen. Darin werden u.a. Lesetexte gesammelt, Lesetipps erfasst, Leseaktivitäten dokumentiert und Erfolge sichtbar gemacht.

 

Die Durchführung des Projekts erfolgt zusätzlich zum regulären Deutschunterricht in einer separaten Unterrichtsstunde mit je zwei Lehrkräften, in der die neuen Fünftklässler der Realschule Spaichingen individuell gefördert werden. Anhand von vielfältigen Lesestrategien und spannenden Texten werden die Schüler zu kompetenten Lesern ausgebildet. Die Freude am Lesen steht dabei ebenfalls im Vordergrund. Ziel ist es, niemanden zurückzulassen und alle im „Lesen stark zu machen“.